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Fassung 29. Juli 2026

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über das Produkt pausenlos.ai zwischen der wolke blau GmbH, Hans-Sachs-Gasse 12/6, 8010 Graz (im Folgenden Anbieterin) und ihren Kunden.

1.2 pausenlos.ai richtet sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 1 Unternehmensgesetzbuch. Verträge mit Verbraucherinnen und Verbrauchern werden nicht geschlossen.

1.3 Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Anbieterin ihnen schriftlich zugestimmt hat.

1.4 Für Agenturleistungen außerhalb von pausenlos.ai gelten [Verhältnis zu den bestehenden AGB der wolke blau GmbH klären].

2. Vertragsgegenstand

2.1 Gegenstand ist die Einrichtung und der Betrieb eines Websitebots auf der Website des Kunden sowie die Auswertung der geführten Gespräche.

2.2 Der Websitebot beantwortet Anfragen ausschließlich auf Basis der vom Kunden freigegebenen Inhalte. Eine Nutzung allgemeinen Modellwissens findet nicht statt.

2.3 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Die Beschreibungen auf der Website dienen der Orientierung und begründen keinen Anspruch auf einzelne Funktionen.

3. Leistungen der Anbieterin

3.1 Einrichtung. Aufbau des Wissensraums aus den vom Kunden bereitgestellten Inhalten, Konzeption der Tonalität, Festlegung der Gesprächsführung und der Übergabe an Menschen, Festlegung der Themen ohne eigene Antwort, Testphase und Einbindung in die Website des Kunden.

3.2 Betrieb. Bereitstellung und Wartung des Websitebots, redaktionelle Pflege bei Änderungen, monatlicher Bericht mit Auswertung und Empfehlungen sowie ein Ansprechpartner der Anbieterin.

3.3 Aufgabenmodule. Aufgabenmodule wie Rückruf anfordern, Terminanfrage, Newsletter-Anmeldung, Kalenderbuchung oder Shop-Beratung sind je nach gewählter Paketstufe enthalten oder werden gesondert beauftragt. Der Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. [Vorschlag, juristisch zu prüfen: Formulierung an die endgültige Paketstruktur anpassen.]

3.4 Nicht Vertragsgegenstand sind die Erstellung neuer Inhalte, die Umsetzung der Empfehlungen aus dem Bericht sowie Kampagnen. Diese Leistungen bietet die Anbieterin auf Grundlage einer gesonderten Vereinbarung an.

4. Mitwirkung des Kunden

4.1 Der Kunde stellt die erforderlichen Inhalte bereit und benennt eine verantwortliche Person für Freigaben und Rückfragen.

4.2 Der Kunde stellt sicher, dass er über die notwendigen Rechte an den bereitgestellten Inhalten verfügt und dass deren Nutzung keine Rechte Dritter verletzt.

4.3 Der Kunde ist für die inhaltliche Richtigkeit der freigegebenen Inhalte verantwortlich. Der Websitebot gibt wieder, was in diesen Inhalten steht.

4.4 Der Kunde ermöglicht die technische Einbindung auf seiner Website und meldet Änderungen an seinem Angebot, die den Websitebot betreffen.

4.5 Verzögert sich die Einrichtung, weil Mitwirkungsleistungen ausbleiben, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend.

5. Preise und Zahlung

5.1 Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer.

5.2 Das Einrichtungsentgelt wird mit Vertragsabschluss fällig. [Zahlungsmodalität festlegen, etwa 50 Prozent bei Beauftragung, 50 Prozent bei Livegang.]

5.3 Das laufende Entgelt wird [monatlich oder jährlich] im Voraus in Rechnung gestellt und ist binnen [14] Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig.

5.4 Die Anbieterin ist berechtigt, die laufenden Entgelte einmal jährlich anzupassen. Eine Anpassung wird mindestens [zwei] Monate vorher schriftlich angekündigt. [Indexklausel prüfen, etwa Verbraucherpreisindex.]

5.5 Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen nach § 456 Unternehmensgesetzbuch zu verrechnen und die Leistung nach schriftlicher Mahnung auszusetzen.

6. Nutzungsumfang

6.1 Der Betrieb ist auf eine im jeweiligen Angebot beschriebene übliche Nutzung ausgelegt.

6.2 Im monatlichen Betrieb sind 500 Gespräche enthalten, gezählt als eindeutige Besuchersitzungen je Kalendermonat.

6.3 Übersteigt die tatsächliche Nutzung dieses Kontingent dauerhaft, wird die Anbieterin den Kunden darauf hinweisen und eine Anpassung des Leistungspakets anbieten. Eine automatische Nachverrechnung findet nicht statt.

6.4 Je Gespräch gelten technische Grenzen von 30 Nachrichten und 4.000 Zeichen je Nachricht.

6.5 Automatisierte Zugriffe auf den Websitebot sind nicht zulässig. Die Anbieterin ist berechtigt, bei automatisierten oder missbräuchlichen Zugriffen den betroffenen Zugangsschlüssel vorübergehend zu sperren.

6.6 Der Zugangsschlüssel darf ausschließlich auf den vereinbarten Domains eingesetzt werden.

7. Laufzeit und Kündigung

7.1 Der Vertrag über den laufenden Betrieb wird auf zwölf Monate abgeschlossen.

7.2 Er verlängert sich jeweils um weitere zwölf Monate, sofern er nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Laufzeitende schriftlich gekündigt wird.

7.3 Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

7.4 Nach Vertragsende wird der Websitebot deaktiviert. Der Kunde entfernt den Einbindungscode von seiner Website.

8. Rechte an Inhalten und Daten

8.1 Die vom Kunden bereitgestellten Inhalte bleiben sein Eigentum. Die Anbieterin nutzt sie ausschließlich zur Vertragserfüllung.

8.2 Die im Betrieb entstehenden Gesprächsdaten und Auswertungen stehen dem Kunden zu. Sie werden bei Vertragsende in einem gängigen Format übergeben.

8.3 Die Anbieterin verwendet Inhalte des Kunden nicht zum Training allgemeiner Sprachmodelle.

8.4 Die Software, die Plattform und die zugrunde liegenden Verfahren bleiben Eigentum der Anbieterin. Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht.

8.5 Die Anbieterin darf den Kunden als Referenz nennen, sofern der Kunde dem nicht widerspricht.

9. Verfügbarkeit

9.1 Die Anbieterin bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes. [Sofern eine Verfügbarkeit zugesagt werden soll, ist hier ein konkreter Prozentsatz und ein Messzeitraum festzulegen.]

9.2 Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und, soweit planbar, angekündigt.

9.3 Ausfälle, die auf Störungen bei Vorleistern, insbesondere bei Anbietern von Sprachmodellen, oder auf höherer Gewalt beruhen, hat die Anbieterin nicht zu vertreten.

10. Gewährleistung und Haftung

10.1 Der Websitebot erzeugt Antworten mit generativer künstlicher Intelligenz. Trotz Beschränkung auf freigegebene Inhalte, automatischer Qualitätsprüfung und Übergabe bei unzureichender Quellenlage kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Antwort im Einzelfall unvollständig oder unzutreffend ist.

10.2 Die Anbieterin schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht die Richtigkeit jeder einzelnen automatisiert erzeugten Antwort.

10.3 Der Kunde stellt sicher, dass der Websitebot nicht für Auskünfte eingesetzt wird, bei denen eine fehlerhafte Antwort erhebliche Schäden verursachen kann, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Recht und Finanzen, sofern dafür keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde.

10.4 Die Anbieterin haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf [Betrag oder Bezugsgröße festlegen, etwa das im letzten Vertragsjahr gezahlte Entgelt]. Die Haftung für entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist ausgeschlossen.

10.5 Die Haftungsbegrenzungen gelten nicht bei Personenschäden und nicht, soweit zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen.

11. Datenschutz

11.1 Setzt der Kunde pausenlos.ai auf seiner Website ein, ist er Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, die Anbieterin ist Auftragsverarbeiterin.

11.2 Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO wird mit Vertragsabschluss geschlossen und ist Bestandteil der Einrichtung.

11.3 Einzelheiten zu Verarbeitung, Speicherdauern und eingesetzten Dienstleistern ergeben sich aus dem Auftragsverarbeitungsvertrag und der Datenschutzerklärung.

12. Kennzeichnung als KI

12.1 Der Websitebot weist sich gegenüber Besucherinnen und Besuchern als künstliche Intelligenz aus. Diese Kennzeichnung wird von der Plattform gesetzt und kann vom Kunden nicht deaktiviert werden.

12.2 Der Kunde verpflichtet sich, die Kennzeichnung nicht zu umgehen, insbesondere nicht durch eine Gestaltung, die den Eindruck erweckt, es handle sich um einen Menschen.

13. Änderungen dieser Bedingungen

13.1 Die Anbieterin kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden mindestens [zwei] Monate vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt.

13.2 Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von [sechs] Wochen, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

14. Schlussbestimmungen

14.1 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.

14.2 Ausschließlicher Gerichtsstand ist das für Graz sachlich zuständige Gericht.

14.3 Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Abbedingung dieses Formerfordernisses.

14.4 Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.